Somalia

Seit Beginn des Jahres engagiert sich Cap Anamur in Somaliland, einer Region im Nordosten Somalias. Die Menschen hier leiden unter einer verheerenden Dürre. Besonders betroffen ist die ländliche Bevölkerung. Unser Team leistet Nothilfe in den ländlichen Regionen und versorgt die Menschen, die zurück geblieben sind, vor allem Frauen, Kinder und Ältere, mit Wasser. Mit unseren Lastwagen erreichen wir wöchentlich rund 1.225 Familien und verteilen 136.000 Liter Trinkwasser.

Um die Wassernot langfristig einzudämmen, planen wir neben der Notversorgung den Bau von Brunnen, was in dieser Region eine große Herausforderung ist. Tief im Untergrund mancher ausgetrockneter Flussläufe lässt sich noch Wasser finden, doch die meisten Brunnen sind längst versiegt. Parallel erkundet unser Team, ob sich unter diesen erschwerten Bedingungen in ländlichen Gebieten Gesundheitsposten oder -center einrichten und betreiben lassen, um so die abgelegen lebende Bevölkerung auch medizinisch zu versorgen. Denn aufgrund der fehlenden Trinkwasserquellen verschlechtert sich die medizinische Situation dramatisch.

Parallel startet unser Team die medizinische Versorgung der Menschen mit einer mobilen Klinik.

Projektberichte
12.07.2017
Office Cap Anamur

 

 

Nachdem endlich etwas Regen in den Dürreregionen Somalilands fiel, konnten wir unsere Versorgungsfahrten mit den Trinkwasser-Trucks reduzieren. Grund zur Entwarnung besteht allerdings noch nicht, denn die Menschen leiden unter einer lebensbedrohlichen Nahrungsmittelknappheit.

17.05.2017
Office Cap Anamur

 

 

Unbarmherzig brennt die Sonne auf den ausgetrockneten Boden Somalias. Geregnet hat es bereits seit drei Jahren nicht mehr. Wenn doch mal etwas Wasser vom Himmel fällt, dann nur spärlich. Die großen, grünen Weideflächen sind verschwunden und kargen Sandwüsten gewichen. Es ist zuerst das Vieh, das immer schwächer wird, sich kaum noch bewegt und schließlich völlig ausgemergelt am Boden verenden.

25.04.2017
Office Cap Anamur

 

 

Zusätzlich zu der Versorgung der ländlichen Bevölkerung mit Wasser und Nahrung, unterstützen wir seit kurzem auch zwei mobile Kliniken. Um noch mehr Menschen helfen zu können, haben wir unser Team erweitert: Seit dem vergangenen Wochenende unterstützen eine Krankenschwester und eine Hebamme das Team vor Ort.